Ich plane die Anschaffung eines Firmenwagens auf Leasingbasis. Diese Tatsache allein wäre nicht erwähnenswert. Aber ich habe gerade ein ganz besonderes Leasingangebot erhalten…
Seit 2011 existiert der Rewe Lieferservice – mit durchwachsenem Erfolg. Von sich Reden machte der Dienst zuletzt im August 2018, als man stillschweigend den Mindestbestellwert von 40 auf 50 € erhöhte.
Ausgelöst durch einen Payback-Gutschein (1.000 Extra-Punkte bei einem Mindestbestellwert von 65 €) habe ich mich dazu hinreißen lassen, nun erstmals selbst den Rewe Lieferservice in Anspruch zu nehmen. Eine Erfahrung mit Höhen und Tiefen, wie der nachfolgende Bericht zeigt.
Vor wenigen Tagen hat Gabor Steingart seine Meinung zum Thema Kernenergie verbreitet.
Ich habe mir Steingarts Beitrag durchgelesen und liefere hier einige wichtige, ergänzende Tatsachen. Damit sich dann jeder nach Kenntnis ALLER Fakten eine eigene Meinung bilden kann.
Der nachfolgende Text wird derzeit von mehreren Usern auf Facebook geteilt. Es geht um Globalisierung, Konzernlobbyismus und unsere „Geiz ist geil”-Mentalität.
Da er für mich absolut in die Kategorie „lesenswert” gehört, veröffentliche ich ihn hier.
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Seit einigen Tagen kreist ein wichtiger Text von einem gewissen Scott Brynant auf allen Social-Media-Kanälen, in dem es um Bill Gates geht. Diesen Text finde ich so wichtig, das ich ihn auf Deutsch übersetzt habe und hier wiedergebe.
Ich habe ABSOLUT KEINE IDEE, wer Scott Brynant ist, meine Recherchen blieben ergebnislos. Aber eines wird beim Lesen schnell klar: Der Mann kann EXZELLENT mit Worten umgehen!

Stell' Dir vor, in diesem Moment wärst Du Bill Gates.
Du hast 50 Milliarden Dollar Deines eigenen Geldes und 30 Jahre Deines Lebens damit verbracht, humanitäre Zwecke zu unterstützen. Du hast Hunderttausende von Leben in Südostasien gerettet, indem Du die Hälfte des Kontinents mit Netzen zur Malariabekämpfung ausgestattet hast. Du hast die Kindersterblichkeit in der gesamten Dritten Welt gesenkt, indem Du Impfprogramme finanziert hast, darunter die Impfung von 40.000.000 Kindern gegen Polio. Und Du finanzierst neben einer Vielzahl philanthropischer Projekte kostenlose Bildungsplattformen wie die Khan-Akademie, damit die Menschen freien Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung haben.
Du hast wohl mehr für ein besseres Leben aller Menschen auf der Erde getan, als jeder andere Mensch, der je gelebt hat.
Dann, nachdem Du die Hälfte Deines Vermögens für wohltätige Zwecke gespendet und 90% des Restbetrags in Deinem Testament für wohltätige Zwecke verpfändet hast…
Dann schaust Du ins Internet. Nur um auf eine Million wissenschaftlich ungebildeter, verdammter Schwachköpfe zu treffen, die genau die Computer benutzen, die Du sozusagen erfunden hast, um Dich einen kindermordenden, erzbösewichtigen Antichristen zu nennen, weil sie sich ein YouTube-Video angesehen haben, das von einem anderen Tölpel mit dem Verständnis einer verdammten Kartoffel gemacht wurde.
-Scott Brynan
Um die Lesbarkeit zu verbessern, habe ich kleinere Anpassungen vorgenommen (Satzbau, Verwendung gängiger deutscher Begriffe, etc.). Nachfolgend ein Original-Post auf Facebook.
Verkehrsminister Andreas Scheuer will Fahrverbote wegen Geschwindigkeitsüberschreitung wieder zurücknehmen. Dazu ist bereits einiges gesagt worden.
In diesem Beitrag lenke ich Euren Blick deshalb vor allem auf zwei Aspekte, die bisher noch wenig Beachtung fanden. Die Rede ist zum einen von der in diesem Zusammenhang gerne angeführten Petition.
Wir werfen außerdem einen Blick auf Bußgelder für häufige Verkehrsvergehen in ganz Europa: Wie steht Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern da?

Reaktionen auf Scheuers Rücknahmeversuch
Alle einschlägigen Interessenvertreter haben inzwischen auf Scheuers Vorstoß erwartungsgemäß reagiert.
An dieser Stelle möchte ich daher lediglich zwei Meinungen von eher neutralen Stellen, eine sehr interessante Theorie sowie einen besonders konstruktiven Kommentar hervorheben.
Da ist einerseits die Haltung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), welche Scheuers Plänen eine klare Absage erteilt. Unter anderem, weil "Überhöhte, nicht angepasste Geschwindigkeit mit das größte Todes- und Verletzungsrisiko auf den Straßen hierzulande ist".
Auch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat warnt vor einer Rücknahme der bestehenden Sanktionen.
Ein Twitter-User hat eine sehr interessante und vor allem plausible Theorie zum Sachverhalt geäußert:
Und dann ist da noch der im Spiegel erschienene Kommentar von Lena Frommeyer, die gute Alternativen zum Rollback vorstellt. Lesenswert!
Kommen wir nun zu der Petition, auf die auch das BMVI verweist.
Petition ist nicht gleich Petition
Die Petition "FÜHRERSCHEIN-FALLE DER #STVO-NOVELLE RÜCKGÄNGIG MACHEN" wird bisher von knapp 150.000 Menschen unterstützt. Diese Petition wird gerne angeführt, wenn es um eine Begründung für die Rücknahme geht.
Schauen wir uns im Vergleich dazu einige andere unterstützenswerte Petitionen an, die ebenfalls über eine sechsstellige Unterstützerzahl verfügen:
Stand: 16. Mai 2020
Was alle diese Petitionen über die hohe Zahl an Unterstützern hinaus gemeinsam haben? Bei allen ist bisher NICHTS (oder zumindest fast nichts) passiert!
Einerseits will die Bundesregierung (in Form des BMVI) offenbar auf Raser Rücksicht nehmen (übrigens zum Nachteil von Fußgängern und Radfahrern!).
Andererseits lässt sie bei anderen für die Gesellschaft wichtigen Themen entweder keinerlei Handlungsabsicht erkennen oder sie beschließt lediglich kosmetische Maßnahmen. In einem Fall entscheidet sie sich sogar GEGEN die Intention der Petition.
Die Logik dahinter erschließt sich mir nicht!
Geldbußen bei Verkehrsvergehen im europäischen Vergleich
Bei meinen Recherchen zum Thema Fahrverbote bin ich unter anderem auf die Webseite speedingeurope.com gestoßen, welche Strafen für Verkehrsverstöße in europäischen Ländern auflistet.
Erste Erkenntnis: Deutschland befindet sich in bester Gesellschaft!
In weiteren fünf Ländern Europas droht bereits bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von weniger als 30 km/h ein Fahrverbot
Außer bei uns (also in Deutschland) droht Autofahrern in fünf weiteren europäischen Ländern schon bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von weniger als 30 km/h ein Fahrverbot.
Interessant ist außerdem der sogenannte Burger-Index auf der Seite: Dabei wird ein Mittelwert über Bußgelder für verschiedene Verkehrsverstöße gebildet und dieser dann in Bezug zum europäischen Durchschnitt gesetzt. Daraus ergibt sich die nachfolgende Tabelle. Die letzte Spalte stellt den kaufkraftbereinigten Wert dar. Das Ergebnis ist einigermaßen verblüffend:
Auch unter Berücksichtigung der zum 28. April eingeführten neuen Bußgelder gehören die Bußgelder in Deutschland zu den niedrigsten in Europa!
Na, hättet Ihr das gedacht?
Gewinnspiele bei Facebook – ein Thema, bei dem ich persönlich zuerst mal dachte, dass man sich damit nicht weiter beschäftigen muss.
Ich würde gerne verstehen, warum es so viele Menschen gibt, die da mitmachen. Anscheinend ist ein wirklich hoher Prozentsatz der Facebook-Usergemeinde der Meinung, dass man das Automobil der Luxusklasse, das Traumhaus oder eine fantastische Reise tatsächlich gewinnen kann.
Ein kurzer Blick zurück…

Bunt, in Hochglanz und mit schönen Bildern versehen, wurden sie angepriesen, die Super-Gewinne. Luxus-Reisen an exotische Orte, an die das einfache Volk nicht so einfach hin kam. Luxus-Karossen, große Summen Geld und was das Herz sonst noch schon immer begehrt hat.
Ich weiß nicht, was die Mehrheit mit diesen verheißungsvollen Preisausschreibungen getan hat, bei uns Zuhause wanderten die auf direktem Weg in den Papiermüll. Ich vermute mal, dass das in vielen Haushalten so gehandhabt wurde.
Aber natürlich gab es auch in damals die Leichtgläubigen, die brav ihre Daten in die dafür vorgesehenen Felder eintrugen. Name, vollständige Adresse, Telefonnummer und das Geburtsdatum. Das Ganze dann in einen Umschlag steckten und wegschickten. Hörte man nichts mehr, hatte man halt nicht gewonnen. Den ein oder anderen Anruf, z.B. von einer Versicherung, die dann mit dem absolut tollen Angebot um die Ecke kam, brachte man mit seiner Teilnahme an einem Gewinnspiel gar nicht mehr in Zusammenhang.
Darum ging es damals, genauso wie heute: Daten von Personen erhalten, die man dann mit Werbung zumüllen kann.
Einziger Unterschied: heute kann man alles bequem Zuhause, direkt am heimischen Rechner erledigen. Heute gibt es immer ein Feld für die E‑mail-Adresse. Und wie durch ein Wunder, läuft dann unser Postfach über. Wir kriegen plötzlich Werbe-E-Mails,die von den Absendern aufgrund unserer Adresse oder unseres Alters für uns zusammengestellt werden.
Junge Leute bekommen Werbung für schnittige Autos und Abenteuer-Reisen. Ältere Zeitgenossen schon mal Hinweise für den preiswerten Erwerb von Galama, Doppelherz, Medikamenten, die das Gedächtnis unterstützen oder Angebote für ein preiswertes Rollator-Modell.
Wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, ist es in den meisten Fällen nicht wahr!
In den sozialen Netzwerken funktioniert das auch. Allerdings gibt es da haufenweise Fake-Gewinnspiele, bei denen das einzige Ziel ist, dass die Seite geteilt oder kommentiert wird und die Betreiber so Zugang zum Account desjenigen erhalten, der geteilt hat. Wer das nämlich tatsächlich tut, zeigt nur, wie leichtgläubig er ist.
Wenn man sich die Gewinn-Seiten mal genauer anschaut, wird man feststellen, dass sie kein Impressum haben und man nicht sehen kann, wer sie eigentlich generiert und eingestellt hat.
Allein der Wunsch, dass so eine Luxus-Karosse vor der eigenen Tür stehen könnte, hindert den ein oder anderen Zeitgenossen daran, darüber mal realistisch nachzudenken.

Wenn man es ganz genau wissen will, einfach mal beim Hersteller des zu gewinnenden Objekts nachfragen.
Im Text steht entweder, dass man das den Beitrag auf seiner Seite teilen muss oder mit bestimmten Worten den Beitrag kommentieren, damit man teilnehmen kann. Überraschenderweise tut das jedes Mal eine fünfstellige Anzahl von Facebook-Usern.
Privatsphäre? Was ist das?
Ganz sicher kann man davon ausgehen, dass ein großer Teil der User die eigene Privatsphäre nicht besonders streng eingestellt hat. Also, öffentliche Beiträge, sichtbare Freundesliste, Geburtsdaten, Wohnort, Arbeitsstelle. Das ist nun für jeden sichtbar, der sich die User-Seite des Gewinnspielteilnehmers anschaut. Und genau darauf haben es die Betreiber solcher Seiten abgesehen.
Denn wie im vorangehenden Blog-Beitrag erwähnt, gehören diesen Daten zu den Sensiblen. In falschen Händen kann damit viel Unfug getrieben werden.
So ist es z.B. sehr einfach von Fremden eine neue Seite mit Bildern und Daten eines Teilnehmers zu erstellen und erneut Freundschaftsanfragen zu versenden. Diese werden sogar zumeist angenommen, da ja alle Daten der anfragenden Person stimmen. Wird die Freundschaftsanfrage angenommen, kommen die Betreiber dieser Fake-Seite wiederum an die Daten von Personen, die ihrerseits ihre Daten nur für Freunde sichtbar gemacht haben. Denn… man ist ja nun befreundet.
Fazit:
- Hände weg von Gewinnspielen bei Facebook! Nicht teilen und auch nicht kommentieren.
- Bei erneuten Freundschaftsanfragen auf jeden Fall bei der betreffenden Person nachfragen, ob es sich wirklich um diese Person handelt.
Haben Sie bereits schlechte Erfahrungen mit Fake-Gewinnspielen gemacht? Ist Ihnen aktuell ein solches Gewinnspiel aufgefallen? Dann nutzen Sie doch einfach die Kommentarfunktion unten, um uns und anderen Lesern das mitzuteilen. Wir freuen uns über Ihre Kommentare!



