Genial und Kostenlos: Excel-Tool vereinfacht Dokumentation und Auswertung von Blutdruck und Körpergewicht

Zuletzt aktua­li­siert am 26. Dezem­ber 2021 durch Jür­gen Voskuhl

Egal ob Krank­heit, Schwan­ger­schaft oder Alter: Unter­schied­lichs­te Grün­de kön­nen dazu füh­ren, dass der Blut­druck regel­mä­ßig kon­trol­liert wer­den sollte.
Neben der Aus­wahl des Mess­ge­räts und der Art und Wei­se, wann und wie die ent­spre­chen­den Mes­sun­gen durch­ge­führt wer­den sol­len, stellt sich die Fra­ge, wie die Mess­ergeb­nis­se am bes­ten erfasst und aus­ge­wer­tet werden.

Wir von itcv stel­len Ihnen hier­zu unse­re auf Micro­soft Excel basie­ren­de Anwen­dung Blut­druck-Kon­trol­le in der Ver­si­on 2.0 (Stand Juli 2020) kos­ten­frei zur Verfügung!

Blutdruck überwachen

Fragen, die wir in diesem Beitrag beantworten:

Warum Sie unsere Anwendung einsetzen sollten

First things first! Hier die wesent­li­chen Grün­de auf den Punkt gebracht:

  • Unse­re Excel-Anwen­dung Blut­druck-Kon­trol­le ist kos­ten­los
  • Es erfolgt kei­ne Daten­über­tra­gung in die Cloud eines Herstellers
  • Kon­se­quen­te Nut­zung der Office Flu­ent Ober­flä­che: Die von uns ent­wi­ckel­te Excel-Anwen­dung stellt eine eige­ne Regis­ter­kar­te zur Ver­fü­gung, die alle für die Bedie­nung erfor­der­li­chen Befehls­schalt­flä­chen ent­hält und sich naht­los in das Menü­band (Mul­ti­funk­ti­ons­leis­te, „Rib­bon“) von Micro­soft Excel integriert.
    Dadurch ist eine schnel­le, siche­re und intui­ti­ve Bedie­nung gewährleistet.
  • Die aus­sa­ge­kräf­ti­gen Aus­wer­tun­gen für Blut­druck und Gewicht sind mit Medi­zi­nern und Ernäh­rungs­exper­ten abgestimmt.
  • Der im Ver­gleich mit einem Mobil­te­le­fon grö­ße­re Bild­schirm eines Note­books oder PCs erlaubt eine über­sicht­li­che­re Dar­stel­lung (es ist ganz ein­fach mehr Platz auf dem Bildschirm)

Aber war­um soll­ten Sie über­haupt Ihren Blut­druck regel­mä­ßig mes­sen und die Mess­wer­te dokumentieren?

Zwei von drei Menschen ab 65 Jahren wissen, dass sie an zu hohem Blutdruck leiden

In Deutsch­land hat einer Umfrage/​Untersuchung des Robert-Koch-Insti­tuts (RKI) zufol­ge fast jeder drit­te Erwach­se­ne bekann­ter­ma­ßen einen zu hohen Blut­druck. Der Anteil der Erkrank­ten nimmt dabei ab dem 45. Lebens­jahr enorm zu. Ab dem 65. Lebens­jahr sind zwei von drei Men­schen betroffen.
Bluthochdruck GEDA 2014/2015

Bluthochdruck: Der Stumme Killer

Dabei dürf­te der tat­säch­li­che Anteil Erkrank­ter in der Bevöl­ke­rung noch um eini­ges höher lie­gen, denn vie­le wis­sen nicht ein­mal um ihren zu hohen Blut­druck: Da es zunächst kei­ne Sym­pto­me gibt, ent­wi­ckelt sich eine arte­ri­el­le Hyper­to­nie zunächst im Verborgenen.

Blut­hoch­druck schä­digt auf Dau­er die Gefä­ße und begüns­tigt Herz­in­farkt, Schlag­an­fall und Nierenschäden.

Pro­fes­sor Peter Trenk­wal­der, Kar­dio­lo­ge am Kli­ni­kum Starn­berg und ehe­ma­li­ges Mit­glied des Vor­stands der Deut­schen Hochdruck­­liga, nennt die Krank­heit des­halb auch „den stum­men Kil­ler“.
Daher ist es wich­tig, das Sie von Zeit zu Zeit Ihren Blut­druck kon­trol­lie­ren – egal ob bei einem Arzt (ab dem 35. Lebens­jahr zum Bei­spiel alle drei Jah­re im Rah­men des vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit emp­foh­le­nen Gesund­heits-Check-ups), in der Apo­the­ke oder viel­leicht bei einem Freund, der über ein Mess­ge­rät verfügt.

Diagnose Bluthochdruck: Ab jetzt regelmäßig messen!

Ist die Krank­heit erst­mal dia­gnos­ti­ziert, emp­fiehlt sich unbe­dingt die regel­mä­ßi­ge Über­wa­chung: Ein eige­nes Mess­ge­rät muss her! Aber wel­ches? Die Deut­sche Hoch­druck­li­ga e. V. hält auf die­ser Sei­te eine Lis­te von Gerä­ten bereit, deren Mess­ge­nau­ig­keit über­prüft und für gut befun­den wur­de. Der Gerä­te­typ ist dabei eher eine Kom­fort­fra­ge: Gerä­te für die Mes­sung am Hand­ge­lenk arbei­ten heu­te eben­so genau und zuver­läs­sig wie Gerä­te für die Ober­arm-Mes­sung und sind bereits für etwa 30 Euro zu haben.

Das A und O: Aufzeichnung der Blutdruck-Messwerte

Wur­de ein ent­spre­chen­des Mess­ge­rät ange­schafft, mes­sen Sie mög­lichst regel­mä­ßig! Mes­sun­gen bie­ten sich bei­spiels­wei­se mor­gens nach dem Auf­ste­hen und abends vor dem Zubett­ge­hen an. Zeich­nen Sie die ermit­tel­ten Blut­druck­wer­te unbe­dingt auf: So erken­nen Sie Ver­än­de­run­gen früh­zei­tig und kön­nen die Daten außer­dem bei Bedarf Ihrem Haus­arzt vor­le­gen. Aber in wel­cher Form soll die Auf­zeich­nung erfolgen?

Eine Goog­le-Suche nach geeig­ne­ten Tools lie­fert zahl­rei­che Apps und auch Excel-Vor­la­gen, in denen sich die ele­men­ta­ren Wer­te (systo­li­scher Druck, dia­sto­li­scher Druck, Puls­fre­quenz) ein­tra­gen und in den meis­ten Fäl­len auch als x,t‑Diagramm (Lini­en­dia­gramm) dar­stel­len las­sen. Unse­re Excel-Appli­ka­ti­on geht jedoch eini­ge Schrit­te weiter!

Einfache, intuitive Bedienung

Bereits bei der Erfas­sung fällt die intui­ti­ve Bedie­nung auf: durch die naht­lo­se Inte­gra­ti­on in die ein­heit­li­che Benut­zer­ober­flä­che aller Office-Anwen­dun­gen und die aus­sa­ge­kräf­ti­gen Hil­fe­tex­te für jede Befehls­schalt­flä­che ist die Bedie­nung ein­fach und intui­tiv! Es gibt kei­ner­lei ver­schach­tel­te Unter­me­nüs. Sie müs­sen auch nicht zwi­schen ver­schie­de­ne Sei­ten hin und her blättern.

Blutdruck auswerten: Registerkarte im Menüband (Multifunktionsleiste)

Aussagekräftige Darstellung der Ergebnisse

Im ein­zel­nen sind fol­gen­de Dar­stel­lun­gen enthalten:

  • Far­big mar­kier­te tabel­la­ri­sche Darstellung
    Durch die Farb­ko­die­rung der Ein­zel­wer­te in der Tabel­le sehen Sie auf einen Blick, "wo der Schuh drückt".
  • Dar­stel­lung als x,t- und x,y‑Diagramm (Streu­dia­gramm, far­big hin­ter­legt), mit geo­me­tri­schen Mar­kie­run­gen ent­spre­chend der Tages­zeit des Erfassungszeitpunktes
    Ins­be­son­de­re die x,y‑Darstellung (im Bei­spiel oben rechts) zeigt auf einen Blick, in wel­chem Bereich Ihr Blut­druck über­wie­gend liegt und bei wel­chen Wer­ten es sich ledig­lich um Aus­rei­ßer handelt.
  • Trend-Dar­stel­lung (wochen­wei­se)
    Der Trend-Dar­stel­lung nach Tages­zei­ten ( unten rechts) ver­an­schau­licht wochen­wei­se etwa­ige Veränderungen.

Die nach­fol­gen­de Gra­fik ent­hält zur bes­se­ren Ver­an­schau­li­chung ein Bei­spiel für eine Auswertung:

Blutdruck-Kontrolle: Beispiel-Auswertung

Übergewicht: eine der Hauptursachen für die essentielle Hypertonie

Blut­hoch­druck kommt in zwei For­men vor: die sekun­dä­re Hyper­to­nie tritt eher sel­ten als Fol­ge ande­rer Erkran­kun­gen auf. Sie hat also eine klar defi­nier­te und in vie­len Fäl­len auch kor­ri­gier­ba­re Ursache.
Unter essen­ti­el­ler (pri­mä­rer) Hyper­to­nie ver­ste­hen Medi­zi­ner einen dau­er­haft hohen Blut­druck ohne erkenn­ba­re medi­zi­ni­sche Ursa­che. Zu den häu­figs­ten Ursa­chen, die zu einer essen­ti­el­len Hyper­to­nie füh­ren, gehört zwei­fel­los das Über­ge­wicht, ins­be­son­de­re am Bauch (Vis­ze­ral­fett). Gewicht redu­zie­ren hilft also! Wenn Sie betrof­fen sind, haben Sie das aber ver­mut­lich bereits von Ihrem Arzt gehört.

Wird bei Ihnen eine essen­ti­el­le Hyper­to­nie dia­gnos­ti­ziert, ist wahr­schein­lich Ihr Über­ge­wicht die Ursa­che oder trägt zumin­dest erheb­lich dazu bei.

Ab der aktu­el­len Ver­si­on der von uns ent­wi­ckel­ten Anwen­dung zu Blut­druck-Kon­trol­le bie­ten wir Ihnen daher zusätz­lich die Mög­lich­keit an, Ihr Kör­per­ge­wicht zu erfas­sen. Hier­für ste­hen – eben­so wie schon beim Blut­druck – spe­zi­el­le Aus­wer­tun­gen zur Ver­fü­gung: Neben einer 90-Tage- und einer Lang­zeit­dar­stel­lung des Gewichts­ver­laufs ist auch die spe­zi­el­le Dar­stel­lung Gewichts­re­du­zie­rung ent­hal­ten. Die­se ent­fal­tet ihre Vor­zü­ge in Ver­bin­dung mit einer Maß­nah­me zur Redu­zie­rung des Kör­per­ge­wichts (zum Bei­spiel bei einer Ernäh­rungs­um­stel­lung). Dabei wird das „Start­ge­wicht“, also das Kör­per­ge­wicht an einem fest­ge­leg­ten Start­da­tum, als Null­wert gesetzt. Somit lässt sich nach­fol­gend unmit­tel­bar able­sen, wie viel Kilo­gramm man bereits ver­lo­ren hat. Zusätz­lich ist das Dia­gramm mit Farb­co­die­run­gen auf Basis des Body-Mass-Index (BMI) hin­ter­legt. Die jewei­li­gen Berei­che ermit­telt unse­re Excel-Anwen­dung indi­vi­du­ell auf Basis Ihres Geschlechts, Alters und Ihrer Körpergröße.

Gewichtsreduzierung

Was benötige ich?

Die Nut­zung der von uns ent­wi­ckel­ten Excel-Anwen­dung setzt das Tabel­len­kal­ku­la­ti­ons­pro­gramm Micro­soft Excel 2016 oder neu­er, also zum Bei­spiel ein Office 365 Abon­ne­ment, vor­aus (deutsch­spra­chi­ge Ver­si­on, auf Ihrem Rech­ner installiert).

JA, ich will! Und jetzt?

Sie sind bereits über­zeugt? Sie möch­ten die von uns ent­wi­ckel­te Excel-Anwen­dung Blut­druck-Kon­trol­le auf jeden Fall mal aus­pro­bie­ren? Dann kli­cken Sie jetzt hier, um zur Down­load-Sei­te zu gelan­gen. Die­se stellt auch gleich­zei­tig die aus­führ­li­che Bedie­nungs­an­lei­tung dar.

Hinweis:

Die­se Sei­te ent­hält Affi­li­ate­links. Hier­für bekom­men wir eine klei­ne Pro­vi­si­on vom Ver­käu­fer. Für Sie ent­ste­hen selbst­ver­ständ­lich kei­ne zusätz­li­chen Kosten.